Liebe Leserin, lieber Leser, Schlüssel, Handy, Geld, Brille – ach ja: und Maske. Meine immer gleiche innere Checkliste vorm Verlassen der Wohnung hat Zuwachs bekommen: um ein Stückchen Stoff, das sich in den letzten Wochen quasi über Nacht zum Must-have gemausert hat.
Sie macht einiges mit unserem Miteinander. Schau mir in die Augen? Überflüssige Ansage. Wohin sonst, wenn der Rest des Gesichts bedeckt, die Stimme stoffgedämpft ist? Da die Augen bedeutungsschwer als Tor zur Seele gelten, wird Schummeln schwieriger. Denn sie verraten meist mehr, als uns lieb ist: Lachen sie nicht mit, war das Lächeln falsch; sind die Pupillen erweitert, ist Angst im Spiel, gesteigertes Interesse (oder etwa Drogenkonsum...?) Schon klar, der Austausch wird mit Maske nicht einfacher.
Umso klarer die Botschaft, die wir mit unserer Aktion „Ein Schutz fürs…
