Ich tanze eigentlich selten. Wenn ich mich sehr beschwingt fühle, wirbele ich schon mal durchs Wohnzimmer. Die letzte Party, auf der ich ausgelassen tanzte, ist aber schon lange her. Wie gern ich ich mich wieder mal so unbeschwert bewegen möchte, wird mir erst bewusst, als mir meine Nachbarin vorschlägt, gemeinsam zu einer „Ecstatic Dance“-Party zu gehen. Bevor ich überhaupt weiß, was das ist, sage ich begeistert zu.
Bei Ecstatic Dance tanzt man drei Stunden lang in einem Club, ein DJ legt bunt gemischte Musik auf. So weit eigentlich nichts Außergewöhnliches, aber es gelten drei Regeln: keine Schuhe, kein Alkohol (Tee und Wasser gibt es gratis) und keine Gespräche auf der Tanzfläche. Das soll verhindern, dass man seine Befangenheit überspielt, indem man eine Unterhaltung anfängt. Die Schuhe werden ausgezogen, damit man…
