Die Versuchung ist groß. Decke über den Kopf, Kekse knabbern und dabei leise maulen, dass die gute, alte Weihnachtszeit auch nicht mehr das ist, was sie mal war. Im Grunde genommen ist ja nichts mehr das, was es mal war. Sehr bedauerlich. Die Kinder werden groß, die Knochen werden alt, und jetzt neigt sich auch noch das Jahr dem Ende zu. Es war, weiß Gott, kein gutes Jahr.
Mut und Energie waren Mangelware, der Abstand und die Enge sind zur Normalität geworden, während unser Leben zusammengeschnurrt ist wie eine zu heiß gewaschene Wollsocke. Was geht noch, wenn so gut wie nichts mehr geht?
Als Maria Furtwänglers Vater an Alzheimer erkrankte, gab ihr eine Freundin den Rat, sich nicht auf das zu konzentrieren, was von Tag zu Tag, von Stunde zu…
