Jetzt im Gespräch Die erste Deutsche Meisterschaft feierte man auf dem Bauernhof der Familie Hitzlsperger, idyllisch gelegen im oberbayerischen Forstinning, schon 1984. Da wurde das hofeigene Rindvieh Emilie zur schönsten Kuh Deutschlands gewählt. Bis zum nächsten Championat sollte es 23 Jahre dauern. 2007 holte Sohn Thomas, das jüngste von sieben Hitzlsperger-Geschwistern, fußballerisch hochbegabt und damals Stammspieler der Nationalmannschaft, mit dem VfB Stuttgart den Titel. Und im Januar 2014 einen dritten, aber über den wird in Forstinning nicht so gern geredet. Da wurde Thomas Hitzlsperger, kurz nach seinem Karriereende, zum mutigsten Fußballer, tja, vielleicht der Welt: Er erklärte öffentlich, schwul zu sein. Der Fußball, hat der schwule brasilianische Schiedsrichter Igor Benevenuto 2022 gesagt, „ist eine der feindlichsten Umgebungen für Homosexuelle“. Hitzlsperger weiß das, er wusste es auch, als er Ende der…
