»Sich lieber was gönnen, als auf viel zu verzichten« Liebe Leserin, lieber Leser, wenn jemand voller Elan gute Vorsätze in die Tat umsetzt, bin ich immer beeindruckt und nicht ohne schlechtes Gewissen. Mir fehlen für radikale Verhaltensänderungen die Disziplin und die Lust am Verzicht. Ich schlafe zu gern, um frühmorgens Sport zu machen, und esse zu gern, um mit halb leerem Magen ins Bett zu gehen.
Im Moment, so scheint es mir, bin ich in allerbester Gesellschaft. Wenn ich mich in meinem Freundeskreis und unter Kolleg*innen umhöre, kann ich mich beruhigt in die Sofakissen zurück-sinken lassen. Bereits der Jahresstart ist an den meisten vorsatzlos vorübergegangen. Ebenso entspannt läuft die Fastenzeit, in den vergangenen Jahren absolute Hochphase für „Challenges“ aller Art: Wie lebt es sich sieben Wochen ohne Zucker, ohne Essen,…
