Oona Böken kaufte 2012 einen ausrangierten Jahrmarktswagen. Ihre Ehe ging gerade zu Ende, sie hatte wenig Geld
Wer Oona Böken fragt, wie man zu einem Zuhause wie ihrem kommt, dem sagt sie, sie habe schon immer etwas Nomadisches gehabt. Erzählt von ihren Eltern, Künstler, die ihr zum 14. Geburtstag Ziegen schenkten, mit denen sie über Wiesen zog. Von ihrem Lieblingskinderbuch, „Mond, Mond, Mond“, in dem es um zwei Mädchen geht, die mit ihren Familien in bunten Wagen umherzogen. „Und ich dachte, in so einem Wagen will ich auch mal wohnen.“
17 Quadratmeter ist der Wagen groß, den sich Oona Böken 2012 in Leipzig kaufte – in einer Phase, in der ihre Ehe gerade zu Ende ging und ihr zwei Dinge klar wurden. Erstens: Das Leben ist immer im Fluss, und…