Mit anderen Ohren
Ab und zu ist es ja ganz interessant, mal zu schauen, wie andere etwas finden, für das einem selbst zur Abwechslung die Worte fehlen. In diesem Fall zur Musik der Kalifornierin Taylor Vick, die sich für ihre Kunst Boy Scouts nennt. Mal sehen: „Einfacher, sanfter Rock für beschädigte Seelen“, sagt das Musikmagazin „Paste“ über Vicks Sound, da ist was dran. Der „San Francisco Chronicle“ meint, dass ihre Musik „durch Intimität aufblüht“, schönes Bild. „Neblig, traumgleich, mit einem Bienenstachel“, findet „Pitchfork“. Tja, manchmal kann man Dinge nicht besser sagen. Trotzdem, in eigenen Worten: Mit „Wayfinder“ (Anti) ist Taylor Vick alias Boy Scouts ein richtig gutes Album gelungen.
In eigener Sache
Billy Bragg ist knapp zehn Jahre älter als ich, zu jung, um der Vater zu sein, den ich…
