ICH TREFFE PATRICIA Cammarata in einem Café in Berlin Friedrichshain und bin zehn Jahre zu spät. Damals, als mein erster Sohn geboren wurde, war „dasnuf“, wie sich die Bloggerin im Internet nennt, mein Rettungsanker an trüben Tagen. Meine Traum-BMF, die „Beste Mutter-Freundin“, die ich gern gehabt hätte. Eine, mit der ich unbedingt hätte Kaffee oder Stilltee trinken gehen wollen, um über dieses schrecklich-schöne neue Leben zu sprechen, in das ich da plötzlich hineingerutscht war. Über das absurde Wachstum von Milchbrüsten, über Krabbelgruppenväter, die sich weigern, Aramsamsam zu singen, über den ganzen Kacka-Pipi-Quatsch, über all meine gescheiterten Versuche, gute Kastanientierchen zu bauen.
„Halb Resignation, halb Gelassenheit“ Patricia Cammaratas Blog (dasnuf.de) ist die Entlastungskur für alle, die bei der Lektüre von Elternratgebern schlechte Laune und ein latentes VersagerInnengefühl bekommen. Weil Patricia all…
