Ich gebe zu, ich habe da eine schwer erklärbare Schwäche. Ja, es ist nur ein total kitschiger amerikanischer Werbespot, ich weiß! Der nämlich, wo sich zu sentimentaler Popmusik und synthetischem Schlittenglockengeklingel ein Konvoi weihnachtlich erleuchteter Coca-Cola-Trucks durch verschneite Wälder und Städte schlängelt (oh Gott, der CO₂-Ausstoß, die armen Bäume, der Kommerz, die Überdosis Zucker!), vorbei an staunenden Kindern, in deren Augen sich die Lichter und das unbegreifliche Wunder der Weihnacht leuchtend spiegeln. Nun gut, vielleicht ist es auch nur die Gier nach einer Cola – aber ihr wisst schon. Es treibt mir trotzdem eine Träne der Rührung in die Augen. Je-des-mal! „Wenn ich mal groß bin, sorge ich dafür, dass du so einen Weihnachtstruck fahren darfst“, versprach mir mein Sohn, als er noch sehr klein war. Nun ist der Junge…
