Anfangs mussten sie Schutt abtragen. Bauschutt, Mischmüll und Metall. Scherben lagen herum, auch Stacheldraht, daran erinnert sich Katrin Stöfen. Zusammen mit anderen ehrenamtlich engagierten Menschen hat die Ingenieurin ein verwildertes Gelände in einen Garten verwandelt, den „Luthergarten“ in Hamburg. Sie gruben die Erde um, pflanzten und wässerten, jäteten und schnitten. Es waren Arbeiten, die alle beseelten. Auch wenn es mal krachte, weil jeder seine eigenen Vorstellungen hatte, wie so ein Garten zu gestalten sei.
Wer sich auf die Suche nach Zusammenhalt begibt, nach Gemeinschaft, nach diesem guten und beglückenden Gefühl, etwas im Team geschafft zu haben, landet bei Menschen wie Katrin Stöfen.
Bei Anpackern, die etwas auf die Beine stellen in einer Zeit, die von Verlusten geprägt ist. Die nicht ewig grübeln, hadern und verwerfen, obwohl es dafür wahrlich einigen…