Pedroooooo! Pedroooooo!“ Hunderte kreischen orgiastisch, wedeln mit Plakaten in der Luft, drücken sich gegen die Absperrgitter. Mädchen, Jungen, Frauen, Männer. Sie alle strecken ihre Hände nach ihm aus: Pedro Pascal, er ist es wirklich – Schauspieler, Superstar, Menschenschwarm. Ein Dienstagabend im Juli, „Fantastic Four“-Filmpremiere in Berlin. Pascal steht auf dem blauen Teppich, ruhig und ganz in Weiß gekleidet, erleuchtet von unzähligen Kameras, die Haare typisch verwuschelt, eine Hornbrille auf der Nase. Er winkt der Masse mit einer zurückhaltenden Freundlichkeit zu, als würde er Nachbarn beim Rasenmähen grüßen. In den stadionhaften „Pedrooo!“-Choral mischt sich jetzt auch das nachdrücklich fordernde „Pedro!“ von Fotografen und Reportern, die ein Bild wollen, einen O-Ton, ein Zitat, gern auch ein Selfie, irgendetwas halt, das als Beleg taugt, dass man da gewesen ist, als er es auch…
