„Tote Juden, tote Moslems, Deutschland holt sich Popcorn, ich komm mir so lost vor“, rappt PTK ins Mikro, ein Pali-Tuch über der Schulter. Zehntausende nicken im Takt. Berlin, der vergangene Samstag, ein breites Bündnis hat zwischen Alexanderplatz und Großer Stern zur „All Eyes on Gaza“-Demo geladen. Es ist das nicht enden wollende Grauen dieses Krieges, das die Menschen protestieren lässt, das unfassbare Leid in Gaza, die Toten, Verletzten, Vertriebenen, die Bomben und der Hunger, dazu die jüngste Bodenoffensive der israelischen Armee. In der Menge Schilder, „Völkerrecht statt Staatsräson“, und „Stoppt den Genozid“. Rot-grünes Licht strahlt von der Bühne, weißer Nebel wabert in den schwarzen Himmel – die Farben des Abends: Palästina. Neben PTK treten noch andere Künstler auf, K.I.Z, Pashanim, Ebow. Der Rapper Ski Aggu ruft: „Free Palestine!“
Die Demo,…