Liebe Leserin, lieber Leser,
den vielleicht schönsten Satz über Friedrich Merz und sein Stadtbild hat Jürgen Kaube in der FAZ geschrieben: „Merz macht vor allem deshalb gern volkstümliche Sprüche, weil er selbst gar nicht volkstümlich ist. Er wäre mitunter gerne Stammtisch, aber weil er gleichzeitig gern Aufsichtsrat, Transatlantiker, Pilot und Golfspieler ist, kann er diesen verständlichen Wunsch nur in engen Grenzen ausleben.“
Nüchtern betrachtet muss man sagen: Merz’ Stammtisch-Stadtbilddebatte hat keinem etwas gebracht, schon gar nicht dem Bild, das die Politik abgibt. Dabei gäbe es viel zu debattieren, etwa in wessen Verantwortungsbereich das Stadtbild liegt. Doch die Debatte hat sich rasch verhärtet, in bekannter Manier. Ganz links wird getan, als sei jeder Hinweis auf Herausforderungen der Migration gleich Rassismus.
Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich, dass Friedrich Merz seine Worte…
