Weihnachten. Duftendes Tannenholz, schimmernde Christbaumkugeln, flackerndes Kerzenlicht. Wollen wir jetzt wirklich noch mal politisch werden? Nein. Wir werfen zwar einen Blick auf den Bundeskanzler, aber wir nähern uns Friedrich Merz in der Weihnachtszeit angemessen von einer menschlichen Seite.
Wenn ich ihn so beobachte, muss ich immer mal wieder an Die Toten Hosen denken, die einst sangen: „Seid bloß froh, dass ihr nicht Kanzler seid“. Sie meinten damit all den Ärger, der über einen Regierungschef hereinbricht, die Zwänge, die Termine, den ganzen Stress und die dauernde Öffentlichkeit.
Das Lied wurde einst über Gerhard Schröder geschrieben, passt aber gleichermaßen gut auf die letzte Woche von Friedrich Merz, in der er wieder einmal durch Hochs und Tiefs regierte, gelobt wurde, aber auch verhöhnt, in der er bedeutsame Worte fand, aber auch Quatsch redete.…