„Das neue Wort auf meiner To-do-Liste“ Liebe Leserin, lieber Leser, die To-do-Liste hat keinen guten Ruf. Sie klingt nach Optimierungswahn und Spaßbremse und wird trotzdem niemals zum Unwort des Jahres gewählt werden, dafür ist sie zu brav. Ich bin selbst kein großer Fan von ihr, doch ich muss gestehen: Ohne Erledigungszettel würde ich mich komplett verzetteln. Unermüdlich lege ich diverse Listen an, auf Post-its, im Handy, in Notizbüchern; für den Job, für zu Hause, für Besorgungen, für morgen, für nächste Woche, für den Urlaub, für Bücher, die ich lesen will… Es gibt auch eine Wochenendliste, die in der Küche neben dem Einkaufszettel liegt, ein Sammelsurium von „E-Mails beantworten“ bis „Rosen düngen“ – ach, so genau wollen Sie das gar nicht wissen. Nur so viel: Fast jedes Mal kommt es zu…
