„Wir riefen sie, erst entspannt, dann verärgert, dann zunehmend panisch“
Susanne, 36, drei Kinder
„Wir gehen jetzt ins Hotel zurück, da gibt’s Pommes!“, hatte ich gesagt. Ein bisschen genervt, weil meine 5-Jährige unbedingt noch einen Crêpe vom Straßenstand wollte. Zum Abschluss unseres Frankreich-Urlaubs waren wir ein paar Tage in Bordeaux und gerade mit der ganzen Familie auf der belebten Uferpromenade spazieren gegangen. Ich sagte etwas zu meinem Mann, drehte mich wieder um – und unsere Tochter war weg. Wir guckten links, wir guckten rechts, wir riefen sie. Erst entspannt, dann verärgert, dann zunehmend panisch. Wir rannten hin und her, überall Menschen, aber nirgends unser Kind. Mein Mann schlug vor, dass wir uns aufteilten, er wollte die Promenade in die eine Richtung absuchen, ich sollte in die andere Richtung gehen, zurück…