»Alles hat seine Zeit: Das ist leichter gedacht als gelebt« Liebe Leserin, lieber Leser, vor Kurzem begann mein jüngster Sohn mit dem Studium. Neue Stadt, volle Kartons, kahles WG-Zimmer, Abschiedsschmerz (vor allem auf mütterlicher Seite), Aufbruchseuphorie (auf Nachwuchsebene). Als ich allein mit dem Zug zurück nach Hause fuhr, das erwartungsvolle Gesicht meines Sohnes noch klar vor Augen, fragte ich mich, ob ich gern an seiner Stelle wäre: noch mal ganz von vorn anfangen, viele und vieles kennenlernen, den eigenen Weg suchen, mich reinstürzen ins Abenteuer.
So spannend ich meine eigene Studienzeit fand, so klar fiel meine Antwort auf meine innere Frage aus: nein, bitte nicht, noch mal Anfang 20 sein, das brauche ich nicht. Genauso geht es mir, wenn ich junge Familien sehe: Das war schön, denke ich dann,…
