„Du fragst mich, was soll ich tun? Und ich sage: Lebe wild und gefährlich, Arthur!“ Dieser Spruch stand auf einer Karte, die ich mit 16 gekauft habe. Die Karte habe ich zwar nicht mehr, aber die Worte begleiten mich bis heute. Denn oft wünsche ich mir jemanden, den ich fragen könnte, was ich tun soll. Es ist ja manchmal so eine Sache, etwas zu entscheiden. Dann habe ich natürlich schon ein Bauchgefühl, das mir zeigt, was ich will. Aber mein Kopf sagt, dass das nicht okay ist. Dass es nicht geht, einen Geburtstag abzusagen, weil mir die weite Anreise zu anstrengend ist. Dass es nicht okay ist, die Freundin nicht einzuladen, weil sie mich emotional so auslaugt und ich sie einfach nicht dabei haben möchte. Dann frage ich mich: Was…