Ich trauere. Um das, was war, was weg ist und vermutlich so schnell nicht mehr wiederkommt. Wer weiß, vielleicht sieht ja schon wieder alles ganz anders aus, wenn dieses Heft erscheint. Aber gerade frage ich mich: Wird es überhaupt wieder so, wie es einmal war? Ich vermisse die Unbeschwertheit, mit der ich mich einfach so durch mein Leben bewegt habe, mit der ich Freunde traf, sie zur Begrüßung umarmte. Die Leichtigkeit, mit der ich einkaufen ging, Bus fuhr und morgens in die Redaktion radelte, um dort mit den Kolleginnen kreativ zu sein. Ich sehne mich danach, einfach in einem Café zu sitzen, spontan ins Restaurant zu gehen und zu reisen. Was auch immer ich mache, es fällt mir sofort auf, was nicht mehr geht, was nicht mehr stimmt. Es ist…
