Da war zum Beispiel dieser Morgen, als Mandy Möller und ihre zehn Monate alte Tochter mit Fieber aufwachten und Möller dachte: Den Tag überstehe ich nicht, so elend, wie ich mich fühle. Die 30-Jährige rief zwei Nachbarinnen an, Single-Mütter wie sie. Die eine brachte sofort Suppe. Die andere bot an, eine Stunde zu babysitten. „Das hat mich gerettet“, sagt Möller.
Oder der Abend, als Sabine Thiessen*, 40, ebenfalls alleinerziehend, mal wieder Spätdienst hatte und es nicht schaffte, ihre Kinder vom Spielnachmittag in der Elternschule abzuholen. Da brachte die Schulleiterin die zwei kurzerhand selbst nach Hause. Für die Selbstverständlichkeit, mit der sie das tat, ist Thiessen ihr noch heute dankbar.
Wer wissen will, was Solo-Eltern brauchen, kann Studien wälzen, Experten befragen – oder einfach mal dort hingehen, wo sehr viele von…
